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Monat: März 2018

KLEINKIND * Das perfekt eingerichtete Pinterest Kinderzimmer

Heute gibt es was auf die Augen! Wie richte ich ein gemütliches, schönes und dennoch stylisches Kinderzimmer wie auf Pinterest ein? Pinterest zählt inzwischen zu meinen Lieblings-Apps. Früher habe ich noch stundenlang (ohne Kind) die Schöner Wohnen, Couch und Magazin/Manufactum durchgeblättert und hübsch eingerichtete Zimmer bewundert. Wo gibt es das schönste Design? Die nachhaltigsten Holzmöbel? Schöne Drucke für die Wände? Wimpelketten und Mustertapeten? Heute App an, Feed scrollen oder Stichwort eingeben, zack fertig. Woran ich…

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FRANKFURT * #kiezmitkind kommt bald nach Frankfurt!

Die liebe Verena von Mami Rocks aus Tirol hat mich gefragt ob ich Lust hätte bei #kiezmitkind mitzumachen. In dieser Rubrik stellen Eltern mit Kindern ihren Heimatblock, eben ihren Kiez vor. Klar hatte ich sofort Lust mitzumachen! Frankfurt wird nämlich oftmals als graue Börsenstadt abgestempelt, dabei hat sie soviel mehr zu bieten. #kiezmitkind in Frankfurt – Ei Guude! Hier möchte ich Euch bald unser Sachsenhausen zeigen, den Stadtteil in dem wir wohnen und auch die meiste Zeit…

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NACHHALTIGKEIT * Less Waste für Anfänger – unsere ersten Schritte zu weniger Müll

 

Less Waste für Anfänger. Mehr Nachhaltigkeit im Alltag mit meine-kleine.de
Less Waste für Anfänger. Mehr Nachhaltigkeit im Alltag mit meine-kleine.de

2018 ist das Jahr der guten Vorsätze.

Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, zero waste oder erstmal less waste. Egal wo man hinschaut tummeln sich die Blogbeiträge zu weniger Müll. Rollt ruhig mit den Augen – das ist jetzt echt wichtig und man kann es nicht oft genug wiederholen. Selbst wenn die take-home-message für Euch nur ist, dass ihr das Obst nicht mehr in die Plastiktüten packt – hey, damit wäre ich schon zufrieden!

Hier gilt wirklich: wenn jeder ein bisschen was macht, dann ist der Welt schon geholfen.

Auf los geht’s los!

Zero waste ist wohl jedem ein Begriff heutzutage. Aber was heisst das genau? Das Zukunftsinstitut (ja das gibt es wirklich) hat hier schon 2015 einen interessanten Bericht veröffentlich. Zero waste bedeutet nämlich Müll erst gar nicht entstehen zu lassen. Ich sehe eine Ökotante vor mir, die stolz ihr Marmeladenglas präsentiert, in dem sie ihren gesamten Müll des letzten Jahres gesammelt hat. Sie wohnt wahrscheinlich in einer WG oder bei den Eltern und hat kein Kind. Halt werdet ihr rufen, ein Kind heisst ja nicht automatisch mehr Müll. Das stimmt wohl, allerdings macht es das Müll reduzieren ungleich anspruchsvoller. Auch wenn es Stoffwindeln, selbstgekochtes Essen und keine Quetschies gibt, auch dann ist einfach noch viel Müll da.

Less Waste ist das was ich machbar finde. Es bedeutet einfach den Müll zu reduzieren, zu minimieren. Das sollte keine Bewegung oder kein Trend sein. Es ist eine Einstellung, die zeitlos und selbstverständlich sein sollte.

Ihr könnt ein Buch lesen, zum Beispiel „Ohne Wenn und Abfall“ von Milena Glimbovski, im Internet stöbern oder einfach den Verstand einschalten und anfangen. Mir geht es hier nicht darum Euch zu belehren. Ich möchte einfach nur erzählen, wie wir begonnen haben und Less Waste im Alltag umsetzen.

Wir trennen Müll zu Hause in Papier, Verpackungen/Gelber Sack, Glas, Bio und Restmüll. Dabei fällt schonmal auf wo man am häufigsten den Müll leeren muss – bei den Plastikverpackungen. Also haben wir vor ca. einem Jahr begonnen aktiv zu reduzieren und seit beginn des Jahres alles in die Tat umzusetzen.


Womit haben wir angefangen?.. in der Küche:

*Joghurt aus dem Glas statt in den Plastikbechern

*Milch aus Glasflaschen statt aus Kartons

*Wasser aus Glasflaschen statt aus PET (schmeckt sowieso viel besser)

*Obst unverpackt kaufen auch wenn die Dame im Supermarkt den Kopf schüttelt, weil es ihr von der Waage kullert

*zum Eier kaufen entweder die Pappverpackung vom letzten Mal mitnehmen oder einen anderen Behälter. Es gibt auch PET  Eierschachteln .. aber da drehen wir uns ja wieder im Kreis.

*keine einzeln verpackten Schokoladen mehr (Schokobons, Kinderriegel .. auch wenn ich sie liebe .. das fällt mir schwer)

*keine Getränkedosen mehr – schon ewig nicht mehr. Eigentlich selbstverständlich, oder?

.. im Bad:

*Seife am Stück statt aus den Plastikflaschen.

*Shampoo am Stück habe ich jetzt gekauft aber ehrlicherweise noch nicht getestet

*Wattestäbchen und Zahnbürsten von hydrophil einem sympathischen Label von drei Hamburger Jungs, die wasserneutral, vegan und faire Artikel produzieren. Unsere Tochter hat auch ihre eigene kleine Kinderzahnbürste.

.. im Haushalt:

*weg von der Küchenrolle. Sie war lange unser bester Freund gerade in Zeiten von BLW und auch bis vor kurzem noch, wenn sich die Spaghetti und die Tomatensauce einfach überall verteilten. Inzwischen komme ich meist ohne Küchenrolle aus oder versuche nicht mehr als 2-3 Blatt pro Tag zu verwenden. Es gibt eigentlich nichts, was nicht auch mit einem feuchten Lappen oder Küchentuch erledigt werden kann

*keine Plastiktüten mehr annehmen (machen wir schon seit Jahren nicht mehr) und auf Baumwolltüten/Rucksack etc zurückgreifen

*unnötige Werbesendungen minimieren/abbestellen

A) durch den „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten und

B) durch Euren Eintrag in der Robinson-Liste. Das ist eine Liste des DDV (Deutschen Dialogmarketing Verband), in der ihr an Euch adressierte Werbung abbestellen könnt

*das EcoEgg Waschei statt herkömmlichem Waschpulver oder Flüssigwaschmitteln. Das Ei wird einfach zu der Wäsche gegeben und kann wieder aufgefüllt werden. Hypoallergene Mineralpellets werden in das Wasser abgegeben und reinigen so die Wäsche. Wir testen das seit Anfang des Jahres und sind echt zufrieden. Wir merken keinen Unterschied zu vorher, auch hartnäckige Flecken der Kleinen gehen raus. Die Wäsche ist sauber, riecht frisch und es spart Verpackung und Geld. Wenn es Euch interessiert, schaut einfach mal auf Ecoegg.de nach.

*Es gibt Müllbeutel aus Maisstärke, die jedoch meist nur über das Internet zu bestellen sind. Wir testen gerade die kompostierbaren Bio-Müllbeutel von Pely, die angeblich genauso reissfest und wasserdicht sind, wie „normale“. Ich werde berichten.

.. im Kinderleben

*fertige Feuchttücher nur für unterwegs von Anfang an. Seit die Kleine auf der Welt ist haben wir vielleicht 6 Pack gekauft.

*Quetschies nur im Notfall im Kinderwagen, sonst gibt es immer Obstschnitze oder selbstgemachtes Fruchtmus zu Hause. Trauben, Heidelbeeren o.ä. funktionieren genauso gut, wenn man ehrlich ist

*Gebrauchtes gutes Spielzeug. Von Freunden, mamikreisel, Ebay .. gerade Holzspielzeug hält mehrere Generationen aus. Und ist auch viel schönes als Plastikspielzeug. Hier hatte ich bereits ein paar Tipps zu weniger hochwertigem Spielzeug aufgeschrieben.

.. unterwegs:

*Coffee to go ade (auch wenn es schwer fällt)

*kein schnelles Wasser/Schorle in der Plastikflasche kaufen bei Durst. Wir haben diese ungelogen wirklich ultimativen Flaschen und sind uns einig, dass sie eine der besten Anschaffungen der letzten Jahre sind. Sie halten 24 Stunden kalt und 18h warm bzw. heiss. Wir hatten sie mit im Sommerurlaub und sie haben uns rund-um-die-Uhr mit eiskalter Fruchtschorle versorgt. Zudem ist es noch eine deutsche Firma, also gern unterstützen.

*den Strohhalm weglassen und den Stapel Einwegservietten 

*weniger/kein Take-away Essen holen (bestes Beispiel: Essen vom Thai – Styroporverpackung, Plastikbesteck, Plastiktüte, Servietten)


Was wir erstmal ersetzt haben

— Nudeln in Papierverpackungen statt Plastik (nicht optimal aber besser)

— Tomatensauce (wenn wir sie nicht selbst machen) oder Gemüse im Glas statt in der Konserve

— Schokoladencreme im Glas statt im Plastik

— Senf, Ketchup etc in Glasbehältern


Auf den ersten Blick scheint es nicht viel, aber es ist ein Anfang. Leider gibt es nur einen Unverpackt Laden in Frankfurt am anderen Ende der Stadt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nicht da war. Es steht aber fest auf meiner Liste.

Die vorhandene Dinge in Plastikverpackungen werden natürlich noch aufgebraucht. Es macht ja keinen Sinn, wenn ich jetzt zwei Packen flüssige Handseife entsorge.


Less Waste für Anfänger Chart - meine kleine Blog für mehr Nachhaltigkeit
Less Waste für Anfänger Chart – meine kleine Blog für mehr Nachhaltigkeit

Was ich demnächst probieren möchte

Vielleicht gehe ich einfach mal mit meiner Glastupper zum Metzger meines Vertrauens und frage ihn, ob er die Wurst abwiegen und direkt da reinpacken kann. Wieso nicht? In einer Grossstadt haben die bestimmt schon alles erlebt.

Wir haben so einen Baumwollbeutel von Alnatura für Brot. Den nehme ich nächstes Mal beim Brötchen kaufen mit und lasse mir die Backwaren direkt dort einpacken. Das macht weniger Papiertüten. Und ein Schritt mehr in Richtung Less Waste.


Woran wir aktuell scheitern

Ganz klar, an den Lebensmitteln. Schaue ich in unseren Kühlschrank dann sind da ganz viele Verpackungen. Butter, Frischkäse, Aufschnitt … Meinen geliebten Frischkäse habe ich noch nirgends unverpackt oder im Glas gefunden. Aber ich suche weiter. Über Tipps bin ich dankbar.

Glas ist ja auch nicht des Rätsels Lösung und verbraucht durch die Aufbereitung auch wieder Energie, aber wir wollen ja klein anfangen.

Ich scheitere ebenfalls an dem vorhandenen Plastik: wohin damit? Wir haben trotz Montessori, KonMari und versuchtem Minimalismus noch so viele Dinge aus Plastik bei denen ich einfach unschlüssig bin, was ich damit machen soll. Werfe ich sie weg ist der Umwelt nicht geholfen. Entsorge ich sie nach und nach ist es das Gleiche in grün. Verkaufen über das Internet ist wahnsinnig mühsam und oft nicht ergiebig. Verschenken möchte ich es auch nicht, denn ich möchte Freunden nur gute Dinge schenken. Ich könnte die kleinen Dinge in eine Kiste auf den Bürgersteig stellen „zu verschenken“ – das ist hier auch üblich. Ich weiss es noch nicht. Habt ihr eine Idee?


Mein Fazit nach 3 Monaten Less Waste

Ja es ist möglich und einfach umzusetzen. Ein paar Einschränkungen gibt es, wenn Ihr beispielsweise einen absoluten Lieblingsjogurt habt, den es nur in der Plastikverpackung gibt. Oder wenn ihr aus gesundheitlichen Gründen auf bestimmte Cremes o.ä. angewiesen seid, die in Plastik verpackt kommen. Oder oder oder.

Wichtig ist auch, dass Ihr nicht auf die für Euch essentiellen Dinge verzichtet. Denn Verzicht macht unglücklich und das reduzieren soll ja Spass machen und Euch ein gutes Gefühl geben. Seid nicht zu streng und radikal mit Euch.

Andererseits fühle ich mich gut. Ich bin aufmerksamer geworden beim Einkaufen und denke mehr nach, ob ich das Produkt wirklich brauche und wie ich es (falls nicht less-waste-tauglich) durch ein anderes ersetzen kann. Gestern zum Beispiel wollte ich noch schnell im Supermarkt ein bisschen Gemüse für das Curry kaufen. Auch Pilze. Gab es aber nur in Plastikverpackung mit Plastikdecke. Nicht einzeln. Da hab ich einfach einen Fenchel mitgenommen. Ich bin ja flexibel.

Die Möglichkeiten Müll zu reduzieren sind schier unendlich. Ihr müsst keine Zahnpastatabletten nehmen oder Spülschwämme häkeln. Wichtig ist einfach nur sich klarzumachen, dass es Zeit ist anzufangen. Es geht jeden an. Denkt an Eure Kinder.

 

Habt ihr dazu Ideen? Wie handhabt ihr es mit Less Waste oder Zero waste? Das Wochenende ist perfekt um anzufangen!

 

Viele Grüsse,

eure Laura

 

 

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