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NACHHALTIGKEIT * Update Minimalismus als Familie

Update Minimalismus als Familie. Nachhaltigkeit bei meine-kleine.de
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Ihr Lieben,

heute mal wieder ein Thema, das mich täglich beschäftigt.

 

MINIMALISMUS.

 

Lassen wir uns das Wort mal auf der Zunge zergehen. Mini – minimal – mal – mus(s). Was nicht minimal ist muss weg.

Minimale Ausstattung, maximaler Effekt. Was kann bleiben, was kann weg?

Ich liebe Minimalismus. Ich hasse Zeug.

An manchen Tagen würde ich am liebsten alles wegwerfen. Weil alles nervt. Ihr kennt diese Pauschaltage. Alles ist immer kacke.

Beim Minimalismus geht es nicht darum wenig zu besitzen, sondern sich von allem zu befreien, was man nicht braucht.

Easy, oder?


Kinderzimmer:

Im Kinderzimmer habe ich angefangen. Hier habe ich aussortiert. Denn wo viel Zeug ist, kann viel Unordnung entstehen. Und die möchte weggeräumt werden. Ich möchte nicht den ganzen Tag aufräumen. Weniger Spielsachen, weniger Zeitverlust durch Aufräumen, mehr Zeit für die schönen Dinge. Check. Ehrlich jetzt. Wenn Ihr nicht so viel Kram habt, dann geht das Aufräumen und Putzen viel schneller. Stellt Euch vor die Kinder haben nur eine Box zum Ausräumen, statt drei. Oder nur zwei Puzzle statt fünf. Got it?

-> TIPP: Spielzeug reduzieren (alles weg was kaputt ist/doppelt/minderwertig/nicht mehr altersentsprechend)

Bad:

Stellt Euch mal vor im Bad würde die ganze Anrichte (oder wie heisst das Ding über dem Waschbecken?) nicht voll mit Tüdelkram stehen. Sondern da wären nur Zahnbürste/pasta/Gesichtscreme – Punkt. Ordentlich. Meine Idealvorstellung. Davon sind wir noch etwas entfernt. Mein Mann hat gern alles präsent dort stehen und auch eine ausgeprägte Ausbreitungstendenz. Ich hab gern alles minimalistisch und eine ausgeprägte Wegsperrtendenz. Ich muss es halt auch putzen. Und wenn alles im Schrank ist, dann ist einfach schneller gewischt. Auf dem Weg zu less waste werden allmählich auch die Plastik-Beautyprodukte leerer und ich kann mich auf die Suche nach Alternativen machen. Wenn ich meine Beauty-Routine (ha was für ein Modewort) anschaue, dann besteht sie morgens aus waschen, Zähne putzen, ggf Gesichtscreme, Ohrringe reinstecken, das war’s. Wenn ich arbeiten gehe dann gibt’s noch bisschen Wimperntusche. Ich brauche also die zwei Peelings, Wachmach-Gels, Abschminkcreme etc überhaupt nicht. Weg damit. Ausserdem haben uns von allen bunten, löchrigen, alten Handtüchern getrennt. Check.

-> TIPP: alles wegräumen, was ihr nicht täglich braucht. Entsorgen was angebrochen ist und nicht verwendet wird/abgelaufenes MakeUp oder Medikamente

Küche:

Doppeltes kam weg, das meiste aus Plastik auch. Ich hätte gern einen alten Teekessel für heisses Wasser aber der Plastikwasserkocher funktioniert leider noch – wahrscheinlich auch noch 5-10 Jahre. Mist. Wegwerfen ist halt auch nicht nachhaltig. Töpfe und Pfannen haben wir reduziert auf das Nötigste. Den Riesentopf für einmal alle 3 Jahre Chili con carte braucht man nicht wirklich. Eine Schublade mit Gedöns haben wir noch – die ist mir ein Dorn im Auge. Darin sind Waffeleisen, Saftpresse, Sandwichmaker, Nespresso-Umweltkapselsünden-Maschine etc. Weiss ich auch noch nicht wohin damit. Entweder mehr Waffeln und Sandwiches machen oder weg damit. Nur wohin? Braucht Ihr sowas?

-> TIPP: auch hier gilt doppeltes/kaputtes etc verschenken/verkaufen. Ihr braucht keine 4 Pfannen.

Schlafzimmer:

2 paar Bettwäschegarnituren für den Sommer und 2 für den Winter. Reicht. In unserem Schlafzimmer stehen genau ein Bett, ein Kleiderschrank und ein Lowboard mit einer Pflanze. Und zwei Bilderrahmen. Ich liebe es. Zusammen mit der dunkelblauen Wandfarbe ist es meine Zen-Oase.

-> TIPP: hier echt weniger ist mehr. Es ist erwiesen, dass der Schlaf besser ist, wenn das Schlafzimmer minimalistisch eingerichtet ist. Weg mit dem Sessel, der sowieso nur als Kleidungsabwurf genutzt wird.

Flur:

Für den schmalen Flur haben wir uns den Luxus eines maßangefertigten Einbauschrankes in mattweiss und push-to-open Technik geleistet. Hier kann munter alles verstaut werden, so dass es theoretisch immer ordentlich aussieht.

-> TIPP: Stauraum, Stauraum, Stauraum. Und Schuhe ausmisten. Saisonal bleiben. Winterjacken in den Keller.


Kleine Schritte, grosse Wirkung. Ich fühle mich zunehmend wohler in unserem Zuhause. Meist braucht man ja so ein halbes Jahr bis Jahr bis alles soweit eingerichtet ist, dass es passt, oder?

Mir würden auf Anhieb noch 20 Dinge einfallen, die ich gerne entsorgen möchte, aber nicht weiss wohin. Da ist zum Beispiel der Nemo-Fisch für die Badewanne in neonorange, der 10 verschieden Lieder spielen kann und bei dem endlich nach einem halben Jahr die Batterie leer ist. Oder die drei Packungen Duplo neu und originalverpackt. Die Bratpfannenwender/Schöpflöffel aus Kunststoff. Oder oder oder. Vielleicht hab ich ja Glück und es geht was davon kaputt und ich kann es entsorgen 🙂

Der grösste Vorteil vom Minimalismus ist einfach MEHR ZEIT. Mehr Zeit für mich, für die Kleine, für alles was schön ist und nicht mit aufräumen zu tun hat.

Wie sieht Euer zuhause aus? Minimalistisch oder eher maximalistisch :)?

Euch einen tollen sonnigen Donnerstag,

 

Eure Laura

 

 

Ein Kommentar

  1. Danke an dieser Stelle für diesen interessanten Blog-Artikel. Macht weiter so.

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